8. November 2008 

Bist du eigentlich ambitionierter Hobbyfotograf mit toller DSLR Kamera (zusätzlich zur Panasonic) und teuren Objektiven, oder mehr im Consumer Segment vertreten?

minolta

Ich knipse zur Dokumentation, manchesmal statt Notizblock. Oder wenn ich ein Bild brauche, das mir gehört, mit dem ich machen kann was ich will. So kommen einige tausend Bilder im Jahr zusammen.

Als Anna log noch das Mittel der Wahl war, schleppte ich diesen Berg an Metall und Glas durch die Gegend, heavy metal.

Als die Kinder größer wurden, ließ das knipsen nach. Einen neuen Schub gab die Pentax Espio. Die konnte ich überall hin mitnehmen. Trotzdem wunderte ich mich, wenn der Film aus der Entwicklung kam, was alles drauf war.

Leider war eine Polaroid überhaupt keine Alternative: globig, schlechte Qualität und viel zu teuer.

Zur Zeit habe ich eine Panasonic LX1 (das ist die Espio + Polaroid) und eine Minolta Dimage Z3, statt der langen Tüten (mein 250er Spiegeltele muß ich mit einem Konverter verdoppeln, um in die Größenordnung der Z3 zu kommen). Die LX1 habe ich immer dabei, die Z3 wenn ich eine lange Brennweite brauche oder Filmen will. Ich werde wohl noch häufiger das Modell oder den Hersteller wechseln, also wie bisher wird mir eBay dabei behilflich sein. Auch deshalb will ich keine DSLR, das Objektiv-Bajonett bindete mich auf Jahrzehnte.

Die hat doch eigentlich kein GPS, hast du einen Tracker dabei gehabt?

gcgeo Die eingebauten GPS-Empfänger sind noch nicht das Gelbe vom Ei. Nikon sagt zur P6000 mit eingebautem GPS: sie trianguliert auf 3 Satelliten und liefert 1' genau. Ein Breitengrad entspricht 111 km und davon ein Sechzigstel. Was soll ich damit? Nee, kein Tracker: noch ein Gerät, noch ein Akku, noch eine Uhr.

Trotzdem sind viele meiner Fotos inzwischen georeferenziert. Das funktioniert sehr gut mit GoogleEarth und GraphicConverter. Wenige Bilder stehen online, eines ziert in einer Broschüre das Titelbild. Wäre ohne Georeferenzierung nicht möglich.

Ich habe noch keine DSLR, aber das wird sich sicher irgendwann ändern.

phaeno

Ich will keine DSLR haben. Für zwei Wochen hatte ich eine Leica V-Lux1 zu Verfügung, ville merci. Klasse Kamera und ich hatte sie immer dabei – Phaeno, nur für ständig in der Jackentasche ist sie zu groß. Eine Kamera, die ich nicht dabei habe, habe ich immer dann nicht dabei, wenn ich sie brauche.

Weder bin ich ambitionierter Hobbyfotograf noch mehr im Consumer Segment angesiedelt. Eine LX4 mit MicroFourThirds System oder die schon avisierte Olympus könnten den mit der Sigma DP1 begonnenen Kompaktkameras mit gescheitem Sensor zum Durchbruch verhelfen. So was wird mich reizen. Die wesentlichen Vorteile sind: höhere Lichtstärke, weniger Rauschen und bessere Durchzeichnung im Dunkeln und im Hellen. Alles Eigenschaften, die ich gut gebrauchen könnte, weil ich den Blitz vermeide und nicht nur am Tag ein Bild aufheben will. Nicht zu vergessen: 6 Megapixel sind genug.

Querverweise

Zwei Artikel: Eye-Fi SD-Karte und Photographie aus der Datenbank. Es fehlt noch ein Artikel, Dokumenten-Erfassung mit Digiknipse und OCR.

Die 28mm der LX1 sind schon hilfreich. Trotzdem würde mir DoubleTake fehlen. Eine kleine Auswahl gibt es hier. Wie zu sehen, double ist etwas untertrieben, zig trift es besser.

HDR/DRI macht Spaß. Jasper's DRImaker hilft mir dabei, Photomatix ist windowisch im Userinterface. Eigentlich sollte der Computer in der Kamera das HDR erledigen – kommt noch.

Die Bilder im Kopf jeder Seite, die mit jedem Laden einer Seite randomisiert wechseln, stammen aus meinem Fundus. Nachträglich beschnitten, viele noch mit der 3MPixel Z1 aufgenommen und später als GIF indexgepixelt.